Unsere Schwerpunkte für die kommende Stadtratswahl

18. Januar 2026

Zu den drei Schwerpunktthemen unserer zukünftigen Arbeit, die sich aus einer Befragung im Ortsverein ergeben hatten, haben die Kandidierenden der kommenden Kommunalwahlen und die Mitglieder am 17.01. folgende Forderungen erarbeitet:

A) Bezahlbarer Wohnraum/ lebenswerte Stadt:

a) Schaffung einer Zweckentfremdungsatzung für Immobilien in städtischer Hand

b) Organisation einer Wohnungstauschbörse durch die Stadt Wasserburg

c) Entwicklung eines Ansprachemodells für Wohnungseigentümer

d) Gezielte Erfassung aller Baulandreserven

e) Laufende Erfassung aller Wohnungsleerstände

f) Modell einer geförderten Leerstands-Übereignung auf Erbpachtbasis

g) Genossenschaftswohnungsbau auf dem Gelände des alten Krankenhauses, keine Filetgrundstücke für Einfamilienhäuser

h) Gezielte Schließung von Baulücken

i) Bau von Mehrgenerationenwohnanlagen

j) Förderung integrativer Wohnkonzepte seitens der Stadt

k) Erwerb ehemaliger Kindergarten Ponschabaustraße für Wohnungsbau

l) Gelände altes Feuerwehrhaus: Planung für Mehrgenerationenwohnen und Pflege

m) Schaffung von geeigneten Räumen für Vereine und Gruppen

n) Ausbau des Angebots an Gemeinschaftsgärten

o) Nachhaltige Quartiersplanung – Schwammstadt/Klimakonzept

B) Gesundheit und Pflege:

a) Unterstützung des Ausbaus der ambulanten Tagespflege und Kurzzeitpflege seitens der Stadt Wasserburg

b) Ein geeigneter Standort für ein Ärztehaus bzw. für barrierefreie Praxen (z.B. Gelände altes Krankenhaus) ist unbedingt zeitnah zu finden.

c) Zur Verfügung stehende Immobilien müssen bezüglich ihrer Nutzbarkeit für ambulante Pflegedienste, Kurzzeitpflege, Tagespflege geprüft werden (z.B. altes Feuerwehrgebäude, altes Polizeigebäude, evtl. Sparkasse)

d) Förderung integrativer Wohnkonzepte (Mehrgenerationenwohnen)

e) Entwicklung von Konzepten zum Hitze- bzw. Kälteschutz seitens der Stadt

f) Ausbau der Präventionskonzepte für Kinder und Jugendliche

g) Stärkung von ehrenamtlicher Versorgung

h) Unterstützung und Verzahnung von Strukturen der Nachbarschaftshilfe.

i) Der Seniorenfahrdienst ist weiter auszubauen.

C) Mobilität in der Stadt:

a) Einrichtung eines 20-Minuten-Takts für den Stadtbus

b) Freie Fahrt für Fahrradfahrer auch gegen die Fahrtrichtung

c) Anwohnerparkausweis für die Altstadt

d) Fahrradparkhaus für Anwohner der Altstadt

e) Einrichtung einer Linksabbiegespur für Radfahrer Richtung Burg in die Schmidzeile vom Brucktor herkommend

f) Einrichtung einer Linksabbiegespur für Radfahrer von der Schmidzeile kommend zum Marienplatz

g) Fortführung des Radwegs Rosenheimer Str. Richtung Stadtmitte/ Wegeführung erweitern

h) Konsequenter Ausbau von Tempo 30 im Bereich aller Kindergärten, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Pflegheime

i) Einrichtung von „Kiss and Go“ Zonen vor Schulen, Kindergärten und Kindertageseinrichtungen

j) Erweiterung und Sicherung des Seniorenfahrdienstes

k) Weiteres Vorantreiben der Planung für einen Innsteg

l) Schaffung einer Querungshilfe Schmidzeile (auf der Höhe Haus des Kinderschutzbunds, hier endet der Fußweg im Nirgendwo)

m) Verhandlung zusätzlicher Buslinien in die Nachbargemeinden

n) Vorantreiben der Planungen für eine regelmäßige Buslinie nach Attel

o) Ausweitung des Parkkonzepts auf die Stadtränder

p) Konsequente Umleitungsbeschilderung für Fußgänger und Radfahrer bei Baustellen in der Stadt

q) Überprüfung hinsichtlich Effektivität des Konzepts Durchfahrtsverbot Hofstatt

Wir werden die Themen – und viele mehr – im nächsten Stadtrat angehen, Punkt für Punkt!

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